* * * * Danke für's JA zur Galvanik am 7. März! * * * *
Abstimmung vom 7. März 2010
Die Stadt Zuger Stimmbevölkerung hat dem Umbau und der Sanierung des Kulturzentrums Galvanik mit einem klaren Ja von 61,8 % zugestimmt! Wir können das Kulturzentrum also mit einer Verzögerung von 2,5 Monaten doch noch umbauen!!!
Aber es geht so schnell wie's eben möglich ist und wir hoffen, dass wir allerspätestens in einem Jahr der Bude wieder Leben einhauchen können. Nach aktuellem Umbauplan kann die Galvanik Frühjahr 2011 wieder eröffnet werden!
Das Kulturzentrum Galvanik wurde im September 2008 Opfer eines Brandes, der eine umfassende Sanierung nötig macht. Der dafür veranschlagte Umbaukredit von insgesamt 4,35 Mio. Franken wurde vom Stadtrat und vom Grossen Gemeinderat von Zug mit 28:5 Stimmen gutgeheissen. Ausser der Referendumspartei haben alle Stadtzuger Parteien die Notwendigkeit erkannt und die Vorlage gutgeheissen.
Trotzdem wurde von einem Gegnerkomitee das Referendum ergriffen und die Vorlage kommt nun am 7. März zur Urnenabstimmung in der Gemeinde Zug (Stadt Zug und Oberwil).
Umbau Das Referendumskomitee behauptet, der genehmigte Umbaukredit sei zu hoch. Wird der Umbaukredit von 4,35 Mio. aber verworfen, dann gibt es KEINE Galvanik mehr!
Natürlich haben wir zusammen mit der Stadt und dem Architektenteam über mehrere Monate an der sinnvollsten und gleichzeitig günstigsten Variante gearbeitet.
Eine Renovierung der oberen Stockwerke macht keinen Sinn, da niemand in wertlose Räumlichkeiten investieren will: Die oberen Stockwerke, wo die Proberäume und Ateliers platziert waren, müssten nach den neusten feuerpolizeilichen Vorschriften an Decke und Boden dermassen baulich abgedichtet werden, dass man kaum mehr aufrecht darin stehen könnte. Deshalb werden die neuen Proberäume zwischen Galvanik und Chollerhalle in einem einfachen Neubau entstehen. Die zerstörten oberen Stockwerke werden abgerissen.
Würde man die Galvanik einfach abreissen und neu bauen, könnte man aufgrund von bestehenden Bauzonen nur noch viel schmaler bauen (minus 5-8 Meter!). Der Charme und das Cachet, welches in der jetzigen Lösung beibehalten wird, würden somit komplett verloren gehen. Wir hätten eine Retortenlösung, die nicht den Bedürfnissen entsprechen würde.
Ehrenamtliche Arbeit Das Kulturzentrum ist 1994/1995 durch die ehrenamtliche Umbauarbeit von über 100 Zuger Jugendlichen von der Fabrik zum Kulturzentrum umgebaut worden. Das war nur möglich durch grosse Sponsoringbeiträgen des lokalen und zentralschweizer Gewerbes, Stiftungen, Privatpersonen sowie der Stadt und des Kantons Zug.
Der ehrenamtlich tätige Vorstand der IG Galvanik leistet zudem jährlich Arbeiten im Wert von ca. 90'000.- (2250 Stunden im 2008, 2310 Stunden im 2009). Die Galvanik hat eine ehrenamtliche Tradition, die auch während und nach dem Umbau fortgeführt wird.
Kostenverteilung:
Gesamtkosten
4'350'000.-
Beitrag Kanton Zug
- 480'000.-
Beitrag Göhner Stiftung (akquiriert durch IGGZ)
- 400'000.-
Beitrag weitere Sponsoren (akquiriert durch IGGZ)
- 160'000.-
Beträge Gemeinden Baar, Cham, Steinhausen, Hünenberg, Risch
- 160'000.-
verbleibende Investition für die Stadt Zug
3'150'000
Die Zuger Stimmbevölkerung stimmt also über einen schlussendlichen Kredit von 3.1 Mio. ab. 560'000.- werden als finanzielle Eigenleistung der IG Galvanik eingebracht. Dies ist immerhin gleich viel wie die Zuger Gemeinden beisteuern und entspricht einem prozentualen Anteil von 13%.
Die IG Galvanik wird aber auch noch Leistungen in Form von Arbeit einbringen, so wie es in der Galvanik seit Jahren Tradition ist. Wir werden Vorarbeiten und Räumungsarbeiten im Innern des Hauses sowie Malerarbeiten übernehmen können und freuen uns darauf!
Arbeiten im Zusammenhang mit einzelnen Unternehmen werden leider nicht möglich sein (Submissionsgesetz und Garantieansprüche). Zudem ist das Einsetzen und Koordinieren von Nicht-Fachleuten bei einem Bauvorhaben mit diesen Terminvorgaben nur sehr schwer möglich.
Die IGGZ ist jedoch später dann auch verantwortlich für die Finanzierung des Innenausbaus und wird entsprechend noch weitere Eigenleistungen aufbringen müssen für Akustik, Baranlage, Mobiliar, Licht, Büroausstattung/PCs, Geschirr etc.
Aus all diesen Gründen und weil die Galvanik Heimat bedeutet für junge Zugerinnen und Zuger, stimmen Sie bitte am kommenden 7. März 2010.
* * * JA zur GGR Vorlage zum Umbaukredit für die Galvanik! * * *
Da wir keine Kulturgelder verschleudern möchten, sind wir dankbar um Unterstützung für den Abstimmungskampf. IG Galvanik Zug Zuger Kantonalbank IBAN CH07 0078 7000 0711 9040 6