Der Konzertsaal bleibt wie er ist, er muss aber saniert werden nach dem Brand.
Der Barbereich bleibt auch wie er ist, lediglich die Garderobe kommt vorne rechts beim Eingang hin und die Bar wird nach hinten links verschoben. Damit kann man die Eingangskontrolle verbessern, die Jacken gleich beim Eingang abgeben und dann entweder in den Konzertsaal rechts oder an die Bar links verzweigen. Das gibt dann viel weniger Gedränge.
Es wird mehr Toiletten geben, 3 sind schlicht zu wenig und nicht mehr erlaubt. Zudem werden Damen und Herren WC's getrennt.
Der Bistro- und Backstagebereich wird abgerissen, denn hier kommt der Neubauteil für die Bandräume hin (3 Geschosse).
Die Bandräume in den oberen Stockwerken wurden durch den Brand derart beschädigt, dass sie in einem sinnvollen finanziellen Rahmen nicht mehr renoviert werden können. Zudem würden die Raumhöhen weiter eingeschränkt und man könnte kaum mehr aufrecht drin stehen (wegen gesetzlichen Brandschutzvorkehrungen an Boden und Decke). Eine Investition in Räume von derart geringer Höhe macht keinen Sinn.
Der Backstagebereich wird im Neubau EG an gleicher Stelle und gleich gross wieder gebaut.
Auf das Bistro werden wir leider in Zukunft verzichten müssen. Dafür haben wir aber eine Art Wok-Station an der Bar vorgesehen, damit man trotzdem die ganze Nacht warm essen kann.
Die oberen Stockwerke ab 2. Stock müssen also leider auch abgerissen werden. Im verbleibenden 1. Stock gibt es einerseits einen kleinen Aussenbereich und einen dazu gehörenden Multifunktionsraum, den man für private Zwecke mieten kann. Damit würden wir zusätzlichem Raummangel (analog Waldhütten, Pulverturm, Bürgerasyl etc.) entgegenwirken, welcher der gesamten Bevölkerung zur Verfügung stehen wird.
Vier wichtige Punkte noch zum Schluss: 1) wir haben sehr lange und sehr gut mit der Stadt und dem Architektenteam zusammen gearbeitet, um die günstigste sinnvolle Lösung zu erarbeiten 2) günstiger gibt's nur eine halbe Galvanik - also ohne Bandräume. Und eine halbe Galvanik ist keine Galvanik mehr und wäre nicht mehr tragbar, denn die Mieteinnahmen aus den Bandräumen würden wegfallen. 3) Die Lösung ist nicht nur im stillen Kämmerlein entstanden. Wir haben immer wieder Mitglieder, Nachbarn, Besucher, Bandmitglieder, Partnerveranstalter und Mitarbeitende in die Entstehung einbezogen und haben auch zwei öffentliche Workshops veranstaltet. 4) wer sagt, Abriss und Neubau wäre günstiger gewesen, mag vielleicht recht haben, vergisst aber zwei wichtige Punkte dabei: Die Galvanik dürfte nur noch viel schmaler gebaut werden (ca. minus 5-8 Meter), weil man neu geltende Zonen und Gewässerabstand einhalten müsste. Zudem kann von Beibehaltung des Charmes, des Cachets und des bisherigen Ambiente keine Rede mehr sein.
Vielen Dank an alle, die ein Weiterbestehen und Wiederaufleben der Galvanik unterstützen. Dieses Jahr würde die Galvanik 16 Jahre alt werden...
Die Pläne für den Umbau wurden von der Stadt und der IGGZ am 31. Juli unterzeichnet.
Der ganze Umbau und der Baukredit muss aber natürlich noch vom Stadtrat, von der Geschäftsprüfungskommission GPK), von der Bau- und Palnungskommission (BPK) sowie natürlich vom Grossen Gemeinderat (GGR) bewilligt werden.
Das Architekturbüro Roefs und Frei Architekten AG ist unser offizieller Partner für den Umbau. Die Bauleitung obliegt der Firma Naumann und Hotz Bauleitung GmbH.
Vertreter der IGGZ nehmen weiter an den wöchentlichen Galvanik-Bausitzungen im Bauamt der Stadt Zug teil.
Die IGGZ wird auch aktiv das Projekt in den Fraktionssitzungen der einzelnen Parteien vorstellen, erste Termine sind bereits bestätigt.
Den IGGZ Mitgliedern wurden am 15. November 2008 an unserem Informationsanlass die Resultate des Workshops vom 14. Juni präsentiert. Weitere solche Veranstaltungen sind geplant. ________________________________________________________________
Am 14. Juni 2008 haben wir einen öffentlichen, ganztägigen Workshop durchgeführt mit dem Galvanik Betriebsteam, mit Partnerveranstaltern, mit der Chollerhalle, Bandraummietern, Kulturschaffenden, Besuchern und Künstlern. Dort wurden uns viele interessante und wertvolle Wünsche, Ideen und Bedürfnisse an eine "Neuen Galvanik" präsentiert, die wir auf Moderationskarten gesammelt, kategorisiert und ausgiebig besprochen haben. Dieser sehr wertvolle Workshop mit rund 30 Teilnehmenden hat einen wichtigen Beitrag zur Ausgestaltung der Pläne beigetragen.
Herzlichen Dank nochmals an alle, die teilgenommen haben!
Der Grosse Gemeinderat wird voraussichtlich im Oktober 2010 über den Baukredit abstimmen.